Der Siberian Husky
Sein faszinierendes Äußeres, das überall Aufsehen und Interesse weckt, hat den Siberian Husky in der letzten Zeit zum Modehund werden lassen.
Doch sollte man einen Hund nicht nach seinem Aussehen auserwählen.

Der Siberian Husky ist ein kinderlieber, freundlicher, verspielter und zutraulicher Hund, doch nicht immer pflegeleicht!
Er braucht einen sportlichen Besitzer, da er viel Bewegung verlangt. Radfahren, wandern oder joggen gemeinsam mit seinem "Menschen" macht ihm großen Spaß. Am glücklichsten ist er natürlich, wenn er im Gespann einen Schlitten, Trainingswagen oder einen Roller ziehen darf. Die Kommandos dazu begreift er schnell, doch ansonsten nimmt er es mit der Gehorsamkeit nicht so genau, da er bekannt ist für seine Dickköpfigkeit und Sturheit.
Ein Husky respektiert und liebt sein Herrchen - wenn dieser seiner Liebe würdig ist und im Rudel unbedingt den "Leithund" darstellt. Mit viel Liebe, Einfühlungsvermögen und Konsequenz wird jeder Husky ein wunderbarer Freund.
Fremden gegenüber ist der Siberian Husky ausgesprochen freundlich gestimmt.
Er besitzt ein ausgeprägtes Rudelverhalten und braucht Gesellschaft.
Deshalb eignet er sich auf keinen Fall für jemanden, der den ganzen Tag arbeiten muss. Einen Siberian Husky alleine in einem Zwinger zu halten, wäre verantwortungslos und Tierquälerei. Mit einem weiteren Artgenossen sieht die Sache dann schon wieder anders aus.
Der Husky besitzt einen ausgeprägten Jagdsinn. Der Auslauf sollte groß genug und der Zaun hoch genug sein um zu vermeiden, dass der Hund seine Umgebung auf eigene Faust erkundet. Ein ausbruchsicherer Zwinger oder Auslauf und eine lange Laufleine beim Spazieren gehen ist auf Dauer sicher billiger, als die ständigen Schadenersatzansprüche, die auf einen mit Sicherheit zukommen werden!
Viele sind der Meinung: Es ist Tierquälerei einen Schlittenhund bei uns in Europa zu halten. Dem ist doch viel zu heiß!
Der Husky hat ein doppeltes Fell aus Unterwolle und Deckhaar. Dieses Fell schützt den Hund sowohl vor eisiger Kälte aus auch vor der Wärme.
Auch in Alaska können die Temperaturen im Sommer bis auf 35 ° C ansteigen und fallen im Winter bis auf - 40 °C oder mehr ab.
Es ist natürlich völlig unsinnig einen Hund (egal welcher Rasse) in der sommerlichen Mittagshitze bewegen zu wollen !
Mindestens einmal im Jahr wechselt der Siberian Husky sein Fell. Seine Wolle findet sich ÜBERALL! Durch regelmäßiges Kämmen kann man diesen riesigen Haarberg besser bewältigen. Es erleichtert auch den Haarwechsel beim Hund. Je früher das alte, abgestorbene Fell rausgebürstet wird, desto schneller kommt das neue Fell nach. Ein Bad erleichtert die Sache natürlich noch mehr. Über das Baden eines Hundes gibt es sehr unterschiedliche Ansichten. Unserer Meinung nach schadet ein gelegentliches Bad mit einem speziellen, milden Hundeshampoo keineswegs.
Wenn Sie sich die Erziehung dieses tollen Hundes zutrauen, werden Sie vielleicht bald zu den glücklichen Menschen gehören, die einem Siberian Husky einen Platz für's Leben geben können. Er wird es Ihnen sicherlich mit Liebe und Zärtlichkeit danken!
Sollten Sie aber auch nur mit einer dieser Eigenschaften nicht leben können, so bitten wir Sie, kaufen Sie keinen Siberian Husky. Sie tun sich und dem Hund keinen Gefallen !
EINEN SIBERIAN HUSKY BESITZT MAN NICHT, MAN LEBT MIT IHM !